Ehemaligen-Post von Moonie

Hallo liebes Tierheim,

es ist jetzt drei Wochen her, dass wir Moonie adoptieren und mit nach Hause nehmen durften. Heute möchten wir ein kleines Update über Moonies Fortschritte geben.

Man sagt, die Katze sucht sich den Menschen aus. Aber was ist, wenn eine scheue Katze nichts mit Menschen zu tun haben will? Eine solche Schönheit wie Moonie bleibt dann unsichtbar und die Chancen auf ein Zuhause sinken. Ein Zuhause, in dem sich eine scheue Katze mit etwas Geduld auf beiden Seiten noch einmal ändern kann. So war Moonie bei Abholung im Tierheim sehr aggressiv. Aber schon die Ankunft in ihrem neuen Zuhause war recht entspannt. Siehe Foto.

Unsere anderen Katzen reagierten freundlich auf den Neuzugang. Moonie beobachtete zunächst alles aus der sicheren Zone der Transportbox heraus. In den ersten drei Tagen machten wir uns Sorgen. Moonie war verschwunden, weg, unsichtbar. Sie hatte ein sehr raffiniertes Versteck gefunden und fauchte bei Entdeckung fürchterlich. Drei Tage lang hat sie nichts gefressen und kam nicht hervor. Doch dann plötzlich. In der Nacht zum 4. Tag war am Morgen der Futternapf leer, die Toilette benutzt und Moonie saß in ihrem Iglu, das wir ihr als Schlafplatz gekauft hatten, sie aber bis dahin noch nicht angenommen hatte. Auch hatte sie sich über Nacht durch Kratzer an der Wohnzimmertapete manifestiert. In der Zweiten Woche war Moonie am Tag im Iglu, in der Nacht in Wohnzimmer und Bad anzutreffen.

In der dritten Woche machte sie die bis jetzt größten Fortschritte. Und wir freuen uns sehr: Moonie lässt es zu, dass man sie mit einer Bürste krault und wir hörten sie das erste Mal Schnurren. Auch wenn diese Bürste zunächst angegriffen wurde, hat sie sich schnell an diese Streicheleinheiten gewöhnt, legt sich auf die Seite und wenn sie die Bürste sieht und Schnurren wurde bald begleitet von leichten Milchtritten. Dann, drei Wochen nach ihrem Einzug hier, die erste Berührung. Zwar noch zum Schutz vor etwaiger Gegenwehr mit einem Lederhandschuh, durften wir Moonie zu ersten mal sanft am Kopf streicheln. Wir sind sehr stolz auf Moonie und freuen uns darauf, ihr hübsches Gesicht vielleicht schon bald ganz ohne den Ausdruck von Angst sehen zu dürfen.

Liebe Grüße!

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