Auch Mysti war in keinem guten Zustand, als sie gefunden wurde. Sie ist nun kastriert und nicht mehr voll von Flöhen, aber immer noch ziemlich dünn. Es hat auch einige Zeit gedauert, bis Mysti aus sich herauskommen konnte. In ihrer Quarantäne-Zeit hat sie erst nach Tagen langsam Vertrauen gefasst und sich glücklicherweise auch noch an uns erinnert, als sie ins Katzenhaus umzog. Kaum betrat man den Raum, kam Mysti vom Kratzbaum herunter, hat vorsichtig Ausschau gehalten und nach Aufmerksamkeit gesucht. Auch diese vornehme Zurückhaltung gehört jetzt der Vergangenheit an: Mysti liegt präsent im Schaufenster, tobt durch den Raum und lässt sich von der Anwesenheit von Menschen und Artgenossen absolut nicht einschüchtern. Es ist wunderbar zu sehen, dass nun die junge, aufgeweckte Katze zum Vorschein kommen kann.



Die anderen Katzen sind Mysti weitestgehend egal – ob sie nun freundlich oder abweisend ihr gegenüber sind. Sie macht ihr Ding und lässt sich nicht beirren. Eine Vermittlung zu freundlichen Artgenossen ist daher vorstellbar, aber absolut keine Voraussetzung. Menschlicher Kontakt hingegen ist für Mysti wichtig und sollte auch im Alltag nicht zu kurz kommen. Gleichzeitig wird sie sich als künftige Freigängerin auch draußen viel austoben und ablenken können.
Grundsätzlich können wir sie uns inzwischen auch in einer Familie mit etwas älteren Kindern vorstellen, die es respektieren, wenn sie sich zurückzieht oder in neuen Situationen unsicher reagiert.
| Geschlecht | kastrierte Katze |
| Geboren | ca. 2024 |
| Haltung | Freigang |
| Anfängergeeignet | eher nein |
| Artgenossen | eher nein |
| Hunde | nicht bekannt |
© Fotos: Mona Kern