General Flausch (Britisch Kurzhaar)

General Flausch ist inzwischen ein stattlicher junger Katermann geworden. Er kam als Kitten vor vielen Wochen zu uns, weil er Passanten wortwörtlich vor die Füße fiel – vermutlich nach einem Sturz aus dem Fenster. Seine genaue Herkunft konnte nicht geklärt werden. Aber das wichtigste ist: Der kleine General (einer seiner vielen Namen) hatte Glück im Unglück.

Er hatte einen Nabelbruch (vermutlich bereits vor seinem Sturz) und eine Fraktur seines Hinterbeins. Flausch wurde mehrfach operiert und musste sich lange Zeit in Boxenruhe üben, damit sein Beinchen richtig heilen kann. Inzwischen liegt all das hinter ihm und er konnte endlich ins Katzenhaus umziehen. Dort hat er unseren Katzenkindergarten vor allem in den ersten Tagen ordentlich aufgemischt. Zwar hatte Flausch auch eine Menge angestaute Energie und zuvor keine passenden Spielgefährten – aber er ist auch einfach kein ruhiger, gemütlicher Zeitgenosse. Er spielt für sein Leben gern und tobt dabei durch den ganzen Raum. Er braucht auch keinen Zwei- oder Vierbeiner, der ihn zum Spielen einlädt – das macht der General höchst selbst und nimmt dabei auch keine Rücksicht auf weniger motivierte Spielgefährten.

Wie die meisten jungen Kätzchen vermitteln wir General Flausch nicht in Einzelhaltung, sondern mit bzw. zu einer jungen, verspielten weiteren Katze. Er braucht mindestens einen Artgenossen, mit dem er sich messen und auspowern kann. Der kleine General fordert das auch aktiv ein. Seine Katzengesellschaft sollte ebenso übermütig und energiegeladen sein bzw. nicht ängstlich oder aggressiv auf spielerische Attacken reagieren. Menschen gegenüber ist General Flausch sehr aufgeschlossen und freut sich auch sehr über Streicheleinheiten. Er begrüßt jeden Menschen gleichermaßen freundlich und schnurrt bald darauf los.

General Flausch ist jung und unvorsichtig; bringt aber leider auch rassebedingte Probleme mit sich. Wir vermitteln ihn daher in Wohnungshaltung mit gesichertem Außenbereich. Er ist nicht nur eine Britisch Kurzhaar, sondern auch ganz weiß. Damit ist er anfälliger als andersfarbige Katzen und kann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens taub werden – insbesondere auf dem linken Ohr.

Geschlechtkastrierter Kater
Geborenca. Januar 2026
HaltungWohnungshaltung mit gesichertem Außenbereich
Anfängergeeignetbedingt
Artgenossenja
Hundenicht bekannt

© Fotos: Mona Kern/privat

Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)