Quengeli (EKH-Mix)

Manche Katzen zeigen sich in ihrer Quarantänezeit geduldiger als andere – Quengeli hat permanent auf sich aufmerksam gemacht und sich ihren charmanten Namen so redlich verdient. Sie kam als Fundtier zu uns und war bereits kastriert, allerdings hat sich niemand gemeldet, der sie vermisst.

Mittlerweile wohnt sie im Katzenhaus, wo sie auf einmal gar nicht mehr so redselig und sogar meistens versteckt ist. Das könnte daran liegen, dass sie mit den anderen Katzen so gar nichts anfangen kann. Auch wenn sie sich freundlich und neugierig nähern, faucht Quengeli los. Sie lässt sich nicht richtig von ihnen einschüchtern, aber hat gerne einen recht großen Sicherheitsabstand. Vermutlich hat sie den Kontakt zu Artgenossen einfach nie kennengelernt. Daher vermitteln wir sie als Einzelprinzessin in ihr neues Zuhause.

Zu uns Zweibeinern ist Quengeli glücklicherweise mehr als nett. Sie kommt nur zu gerne aus Versteck, wenn man sie dort besucht und freut sich über Aufmerksamkeit. Bisher hat sie keine Anstalten gemacht zu kratzen oder bei bestimmten Berührungen ‘umzuschlagen’, also können wir sie uns auch gut bei einer jungen Familie vorstellen. Wie Quengeli auf Kinder reagiert, müsste allerdings noch ausgetestet werden.

Im Katzenhaus zeigt sie uns, wie toll sie den Garten und insbesondere Gras findet. Daher sollte die kleine Katzendame in ihrem neuen Zuhause Freigängerin sein dürfen. Da wir ja leider nichts über ihre Vergangenheit und ihre Erfahrung im Freigang wissen, sollte sie in einer sehr ruhigen Gegend und erst nach längerer Eingewöhnungszeit nach draußen dürfen.

Geschlechtkastrierte Katze
Geborenca. 2022
HaltungFreigang
Anfängergeeignetja
Artgenossennein
Hundenicht bekannt, eher nein
Im Tierheim seit28.03.2026

© Fotos: Mona Kern

Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)