vom 28.12.2015
nun lebe ich ja schon einige Tage in meinem neuen zu Hause und wollte mich mal bei Euch melden. Mir geht es prächtig und ich genieße jeden Tag mit meinen Menschen. Sie sind sehr nett zu mir und ich fühle mich echt wohl. In meinem neuen Haus habe ich an verschiedenen Stellen Plätze, an denen ich liegen darf.
Im Wohnzimmer kann ich auf den Rhein sehen und im Flur kann ich den Garten beobachten. Ihr glaubt gar nicht was es alles zu sehen gibt. Große Schiffe, kleine Schiffe, Menschen und Hunde. Ganz schön aufregend. Abends schlafe ich in einem Körbchen, was neben dem Bett von meinen Menschen steht. In den ersten Nächten bin ich nachts immer aufgewacht und habe Frauchen mal unter der Bettdecke angestubst. Ich wollte doch wissen, ob noch alle da sind. Dann wurde ich gestreichelt und habe weitergeschlafen. Ich bin ganz viel unterwegs und Zeit zum spielen nehmen sich meine Beiden auch. Das ist so toll.
Weihnachten habe ich auch gut überstanden. Hier gab es keinen Weihnachtsstress, wie man ja so oft hört. Alles war ganz entspannt und wir haben viel Zeit füreinander gehabt. Am ersten Weihnachtstag kam die Schwiegermutter von Frauchen zu Besuch. Mann, da war ich vielleicht aufgeregt.
Man hört ja immer was von „bösen Schwiegermüttern“, aber mein Frauchen hat da eine sehr Nette erwischt. Und mich mochte sie auch gleich. Puh, Glück gehabt. Abends wollten dann alle in ein Restaurant gehen. Ich dachte schon, daß ich nicht mit darf. Aber weit gefehlt. Meine Beiden haben mir erklärt, daß ich immer mitkomme, wenn es geht. Also, los ging es dann. Das war ein schöner Abend. Ich habe brav auf meiner Decke gelegen und von der netten Kellnerin auch Wasser bekommen. Ich habe mich wirklich von meiner besten Seite gezeigt und Herrchen ist ja bald vor Stolz geplatzt. Lustig! Als wir dann wieder zu Hause waren, bin ich aber auch müde gewesen. Aber zuerst mußte ich noch eine Runde spielen. Ich habe so einen merkwürdigen Ball, der immer quietscht, wenn ich darauf beisse. Der gibt einfach keine Ruhe. Je mehr ich mit ihm spiele, umso lauter quietscht der. Naja, irgendwann habe ich ihn dann ignoriert und bin ins Körbchen gegangen.
Wie ihr seht, kann man hier ganz schön was erleben. Einmal hat Frauchen geweint, obwohl ich nichts angestellt hatte. Sie hat mir dann erklärt, das wäre nur, weil sie so froh ist, daß ich jetzt da bin und auf sie aufpasse. Da war ich aber froh und habe mich gleich noch was größer gemacht, damit Frauchen denkt ich sei ein Wachhund. Ich glaube es hat ganz gut geklappt.
Hier wohnt noch ein merkwürdiger Geselle in einem Schrank. Frauchen nennt ihn „Staubsauger“. Was für ein alberner Name. Manchmal geht der in der Wohnung Gassi. Bellen kann er nicht, sondern nur merkwürdig brummen. Frauchen hat mir dann erklärt, daß er den Schmutz vom Boden wegsaugt. Das finde ich komisch, denn ich bekomme ja leckeres Futter in meinen Napf und muß nicht den Boden saugen. Kurze Zeit später verschwindet er dann wieder in seinem Schrank und ich habe Frauchen wieder für mich alleine. Eigentlich ist das ganze auch überflüssig, denn wenn ich mit Herrchen kurze Zeit später wieder vom Spielen und buddeln aus dem Garten komme, hätte „Staubsauger“ wieder eine ganze Menge zu futtern. Naja, muß Frauchen ja selber wissen.
Ich schicke Euch noch ein paar Fotos und werde mich bald mal wieder melden. Von Frauchen und Herrchen soll ich ausrichten, daß sie sehr froh sind, daß im Tierheim alle so nett und freundlich waren und sie sehr glücklich sind, daß sie mich jetzt haben. Ich wünsche allen meinen Freunden, daß sie auch bald so ein schönes zu Hause finden.
Es grüßt Euch ganz herzlich Akani mit Ute und Marcus

Hallo meine Lieben,