Tierschutz – ein Randthema?

Viele, die sich für Tierschutz bzw. Tierrechte einsetzen kennen das: irritierte bis vorwufsvolle Fragen danach, weshalb sie sich für Tiere, nicht für Menschen engagieren.

Auf das Bemühen um die Rettung einzelner Tiere, ja möglichst jedes Einzelnen, antworten nicht wenige mit Schulterzucken. Geht es dabei um Schweine, Kühe oder Tauben kann auch schon mal gereizt reagiert werden.

Kommentare zu Politik und Gesellschaft verwenden gerne amüsiert Tierschutzthemen, wenn Ziele karikiert und Beispiele für naive, im Vergleich zu »großen« Themen unwichtige Forderungen genannt werden sollen.

Der Schutz und die Rechte von Tieren – also ein Randthema?

Überall da, wo Moral und Handeln geprägt sind von Gewalt, Ausbeutung und Mangel an Empathie sind wir mit unserem Engagement gegen Missachtung und Verletzung richtig und mitten drin. Für jeden: Menschen und Tiere.

Friedliche Grundwerte wie Gewaltlosigkeit, das Recht auf ein freies, unversehrtes Leben und Mitgefühl sind nicht teilbar. Nicht zwischen Menschen, nicht zwischen Menschen und Tieren, nicht zwischen unterschiedlichen Tieren.

Mögen das all jene bedenken, die Themen von Tierschutz und Tierrechten nicht ernst nehmen.

Friedliches und nicht ausbeutendes Verhalten gegenüber allen Lebewesen zeigt Stärke und ist immer bedeutsam.


Nicole Ernst

[ssba]

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