In tiefer Erinnerung: Schnäufchen

SChnäufchen 28Schnäufchen – als die Kraft ihn verließ, war es eine Erlösung…

Da Schnauf als Lebewesen und seine Geschichte uns, unsere Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer, als auch finanzielle Spender die letzten 6 Monate begleitet hat, möchten wir hier zusammenfassend schreiben, dass es sich lohnt auch einem alten und kranken Tier noch einige schöne Lebensmonate zu ermöglichen. Nicht einfach diese Balance für ein Tierheim, wo die finanziellen Ressourcen immer eine große Rolle spielen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Menschen, die Schnauf unterstützt und betreut haben.

Rückblick Februar 2014: Schnäufchen kam im Februar 2014 in einem schlimmen Zustand als Fundtier zu uns. Der Kater war voller Flöhe, sein Fell struppig, Zahnstein, chronischer Schnupfer, nierenerkrankt, ein übermäßig aufgeblasener Bauchraum, Herzgeräusch, abgerundet wurde das Programm mit der Diagnose Katzenaids, eigentlich ein recht eindeutiger Fall ein Tier gehen zu lassen, zumal es dem Kater sichtlich schlecht ging.
Jedoch stabilisierte sich Schnaufs Zustand den Umständen entsprechend recht gut und einige Wochen zogen ins Land. Es gab Phasen in denen wir dachten Schnauf könnte noch einmal einen medizinisch versierten Endpflegeplatzt finden; als hätte er von einem bevorstehenden Auszug gehört, verschlechterte sich sein Zustand, jedoch auch hervorgerufen durch sehr warmes Wetter. Es gab auch einzelne Anfragen für unseren Kater. Aber am Ende haben wir Schnauf als unseren Gast weiter beherbergt, denn er schien angekommen zu sein.
In der Zweiten August Woche gab es mehrere zusammenhängende Tage an denen es Schnauf nicht mehr gut ging, phasenweise nahm er kaum noch Futter zu sich und die Atmung verschlechterte sich.
Am 18. August 2014  haben wir Schnauf ins Regenbogenland ziehen lassen.
Wir alle erinnern uns mit einem Lächeln an ihn, Schnauf der immer am Gitter stand, wenn seine Menschen ihn mit Leckereien verwöhnten und er genussvoll die ihm erteilte Zuneigung empfing. Schnauf erlebte vielleicht die intensivsten Wochen seines Lebens.
Wir vergessen jedoch auch nicht die angstvollen Momente, wenn Schnauf tief schlief, ihn kaum etwas wecken konnte, oder er an schlechten Tagen zu uns aufschaute.

Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)