Trauer und Scham

animals-angelsAnimals‘ Angels ist international engagierter Verein, der sich ausschließlich mit Tiertransporten befasst. Um den millionenfachen brutalen Transporten in Europas Schlachthäuser Gesichter zu geben, wählt der Verein jeden Monat ein Tier aus. Hier die Geschichte von Sybil und Joy, sie sind Mutter und Tochter:

»Sie wurden in Swieck Wielky, Polen, auf einen Transporter verladen
am Freitag, dem 23. August.
Sie wurden abgeladen in Reggio Emilia, Italien
am Samstag, dem 24 August.
Sybil und Joy und 16 andere Pferde waren 29 ½ Stunden auf dem LKW.
Ohne Futter. Ohne Wasser. Ohne die vorgeschriebene Pause.

Das älteste Pferd auf dem Transport ist Kulka, 14 Jahre.
Die jahrelange Feldarbeit ist ihr anzusehen.
Auch bei der braunen Nanka, 12 Jahre, hat die harte Arbeit Spuren hinterlassen.
Sie und die andern Pferde haben in der Landwirtschaft geschuftet.
dann hat der Bauer sie nach Italien zu Schlachten verkauft,
damit auch der letzte Profit noch herausgeholt werden kann
– aus ihrem Fleisch und ihrer Haut.
Und auch die Fohlen, die dabei sind, haben nur einen einzigen Zweck:
Profitmaximierung.
18 Pferde stehen auf dem LKW 29 ½ Stunden lang.
Sie haben Angst. Sie haben Heimweh. Sie haben Hunger und Durst.
Und vor allem sind sie entsetzlich müde, weil Pferde auf dem LKW nicht schlafen können.

Animals‘ Angels Silvia ist dem LKW gefolgt bis zum Schlachthaus in Reggio Emilia. Als Sybil und Joy steif und armselig die Rampe hinunterhumpeln und im Schlachthaus verschwinden, schreibt sie in ihr Tagebuch. … Joy ist doch ein Kind, wie kann jemand ein Kind in den sicheren Tod schicken?«


Wir hören nicht auf zu trauern und um Euch zu weinen. Jeder kann soviel tun. Anderen mitteilen, was wirklich passiert. Initiativen unterstützen. Vegetarisch essen oder vegan leben.

Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)