Nein! zum Zirkus mit Tieren

Einfühlendes Verstehen ist nicht teilbar: es ist Stärke im Hinblick auf alles Leben.

Die Stadt Bonn ist nun auch dabei: Ende April beschloss der Stadtrat, Zirkussen mit Wildtieren keine Flächen mehr zur Verfügung zu stellen. Zum Bericht … .

Niemand hat das Recht, andere Wesen zur Belustigung in eine völlig wesensfremde Umgebung zu zwingen.

Alle Politiker sollten lernen zu verstehen, dass es damit vorbei sein muss, dem Zirkus mit Tieren durch Ignoranz oder gar offene Sympathiebekundung zu begegnen.

Es wird die Zeit kommen, in der wir als Gesellschaft uns mit Befremden und Scham an Tier»nummern« im Zirkus erinnern werden – und daran, dass wir Kinder mit dorthin genommen haben. Lassen wir es für die heute lebenden Tiere dann nicht zu spät sein.

Neben diesem grundsätzlichen Respekt spricht auch sonst alles dagegen, Tiere im Zirkus vorzuführen:

  • Wildtieren kann in Zirkussen selbstverständlich keine artgerechte Unterbringung geboten werden.
  • Bei vielen Wildtierarten kann das Handling durch Menschen nur mit Starkzwang-Methoden erfolgen. Auch die »Kunststücke« macht kein Tier freiwillig.
  • Zirkusse leisten keinen Beitrag zur Bildung. Im Gegenteil wird durch sie ein ganz unpassendes Tierbild vermittelt.
  • Zirkusse dienen nur dem Zweck der Unterhaltung. Dieser kann aber auch ohne Tiere und damit ohne Tierquälerei erreicht werden.

»Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.« (Albert Schweitzer)

Unser Artikel über Petitionen zum Wildtierverbot …

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Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)