Ich bin dann mal fort und gebe Euch zum Abschied die Pfote 
Oh wie grausam war unsere Ankunft im März 2010, es war bitter, dass unser Mensch starb, hier war alles so ungewohnt, laut, keine vertrauten Geräusche und die fremden Menschen. Da habe ich noch oft die Nähe von Mimmi gesucht.
Dann die Autofahrten, vor denen ich immer solche Angst hatte, zu diesem komischen, wenn auch sehr netten Arzt und seiner lieben Kollegin, die meine Augen regelmäßig untersuchten. Er war es, durch den ich zeitweise täglich 8 x gesalbt werden musste. Damals wusste ich noch nicht, dass es nur zum Besten für meine Augen war.
Aus reinem Frust habe ich auch oft in die K70 gepinkelt. Dann zogen wir in die K63, vor lauter Aufregung und Darmparasitenbefall bekamen wir Durchfall.
Die ganze Zeit über erhielten wir Besuch, als dieser fort war, saßen wir wieder alleine. Im Oktober zogen wir zu einer netten Frau, die sehr viel für uns getan hat. Dort geschah es, dass ich kund tat, wieder einen Menschen für mich ALLEINE haben zu wollen. Leider war ich oft sehr böse zu Mimmi, das bedauere ich heute. 
Seit einigen Tagen bin ich zurück im Tierheim, ohne Mimmi, irgendetwas geht da vor. Ich bekomme sehr oft Besuch von einer lieben Frau mit krausem Haar, sie erzählt mir, dass ich am dritten Weihnachtstag zu Ihr, Ihrem Freund und ganz vielen Vögeln ziehen darf und künftig auch in den Garten darf.
Nun möchte ich besonders danken:
Iris, die mich so liebevoll betreut, meine Handtücher gewechselt und geduldig gesalbt hat.
Ulrike, bei der ich viele Wochen wohnte, die meinen Durchfall besiegte und mir viele verrückte Dinge beigebracht hat.
Allen Katzenstreichlern, mit denen ich viel Spaß hatte.
Und Olivia und Karsten, meinen neuen Dosenöffnern.
Drückt Mimmi bitte die Daumen, auch sie soll noch einmal ein liebevolles Zuhause finden.
