Tierschutz Bonn u. Umgebung e.V.
Tierheim Albert Schweitzer

Tiervermittlung Katzen Hunde Kleintiere

News zum Katzennotfall: 30 Katzen Godesberger – viele suchen ein Zuhause!

06.09.2018: viele Menschen haben am Schicksal der Godesberger Katzen teilgenommen, Trost, Futter oder auch Bares gespendet. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken und hier einige News von unseren Godesbergern bekannt geben:

  • Tibby und Jerry fanden ein tolles Zuhause
  • Timmy, Moon, Marlene & Juli sind vorgemerkt und dürfen in Kürze ausziehen
  • unsere kleinen Zöglinge (Emmy, Emil und Ebby) kamen aus der Pflegestelle in unser Haus zurück um das Arztprogramm mit Impfungen und Kastration im September abzuschließen

 

Es suchen noch 25 Godesberger Pfötchen ihre neuen Menschen!

Alle Tiere haben sich positiv entwickelt, ihr Fellverlust durch den Flohbefall ist Vergangenheit, sie haben viel Vertrauen in uns Menschen aufgebaut und warten nun auf ihre Besucher. Die Tiere untereinander harmonieren und eine Paarvermittlung wäre gut vorstellbar. Neben den hier genannten Katzen warten sicherlich auch unsere anderen Pfötchen auf Katzeninteressenten.

Wenn Sie kein Tier aufnehmen können uns aber in „irgendeiner“ Weise unterstützen möchten, wäre wir über Feuchtfutterspenden sehr froh.

Hier ein Link Futterspende: unser Amazon-Wunschzettel. Einfach direkt in das Tierheim (z.Hd. Herrn Ronald Seemann, Lambareneweg 2, 53119 Bonn) liefern lassen, das Futter kommt an. Sie können auch gerne über andere Wege Pakete auf den Weg bringen zum Beispiel über Zooplus.

 

22.07.: News:  die Katzendamen Jingle und Jessy sind in den Vermittlungsbereich gezogen. Sie mussten krankheitsbedingt länger in der Quarantäne verbleiben und sind sehr zurückhaltend. Grundsätzlich machen die meisten Godesberger Notfallkatzen nach 3 Wochen in unserem Haus einen recht guten Eindruck . Einige leben regelrecht auf, andere Katzen müssen noch gezielt betreut werden um ihnen ihr Vertrauen zurückzugeben. An dieser Stelle geht ein Dank an alle ehrenamtlichen Helfer die Zeit mit unseren Samties verbringen und die Menschen die Futter oder bares spendeten. Es gibt noch weitere Neuigkeiten …..

 

 

In der alten Wohnung befinden sich keine Katzen mehr, ebenfalls ist der Keller katzenfrei und die Fangaktion wurde vor wenigen Tagen abgeschlossen.

Diese Woche konnten wir gemeinsam mit der Wohngesellschaft, den ehemaligen Katzenhalter kontaktieren und ein Gespräch führen. Irgendwann fing es mit Kater Manni an, aus Mitleid wurde die ein- oder andere Katze von der Straße gerettet und die Gruppe vergrößerte sich und explodierte am Ende regelrecht. Der Besitzer selbst wusste nicht wo er um Hilfe bitten konnte und wollte die Sitaution nicht in die Öffentlichkeit tragen, finanzielle Mittel die Tiere zu kastrieren waren nicht vorhanden.

Mit viel Mühe war es dem Besitzer möglich die Tiere einigermaßen zu versorgen und er ist heute erleichtert die Verantwortung nicht mehr tragen zu müssen. Aus der Situation heraus wurde ersichtlich keine finanzielle Unterstützung zur Rechnungslegung zu erhalten.

Die Vermieterin selbst hat sich noch nicht zur Situation geäußert, eine geforderte Stellungnahme ist noch offen.

In unserer Quarantäne sitzt die letzte Godesberger Katze die hoch tragend ist. Wir hoffen hier auf eine reibungslose Geburt, nachdem Jingle ihre Kitten bei einer Fehlgeburt verloren hat.

17.07.: das kleine Katzenkind ist heute Nachmittag eingeschlafen …. ihm war es nicht gegönnt ein schönes Leben zu führen.

 

13.07.: die drei Findlinge zogen auf eine Pflegestelle und toben sich bis zur Erstimpfung bei einem großen Labradorhund aus.

 

 

11.07. ein update. An dieser Stelle möchten wir uns für die großzügigen Futterspenden bei allen Menschen bedanken die unsere Tiere und deren Geschichte verfolgen. Einen kranken Kater mussten wir gehen lassen. Die schwangere Katze hat ihre Kitten noch nicht geboren, wir hoffen sie schafft es ihre Kitten zu bekommen und groß zu ziehen. Die Fankaktion vor Ort wurde beendet. Nun hoffen wir für die Fellchen in der Vermittlung ein Zuhause zu finden. Durch die Aufnahme der vielen Tiere müssen alle anderen Katzen vor Ort zusammenrücken und es wäre sehr hilfreich viele Katzenmenschen zu finden die eine Samtpfote aufnehmen um die angespannte Raumsituation in unserem Hause zu entschärfen.

08.07.: Marlene …

 

ist eine von 32 geretteten Tieren aus einer verlassenen Messiwohnung auf 20 qm. Sie und weitere 17 Samties haben die Krankenstation bereits verlassen. Die großen Ängste sieht man jeder Pfote an und sie werden nun von unseren Helfer gezielt betreut. Wenn die Katzen zur Ruhe gekommen sind stehen sie in Kürze zur Vermittlung bereit. Alle Katzen kennen Artgenossen, aber das Leben auf 20 qm hat tiefe Wunden hinterlassen, darum wünschen wir uns eher eine Vermittlung als Einzeltiere. Die Fellchen finden Sie jeweils mit dem Zusatz „Godesberger Notfallkatzen“ und ihren neuen Namen.

 

 

06.07.: die Zahl der geretteten Tiere stieg auf  31! Gestern Abend ging eine Helferin Hinweisen nach und fand 3 kleine Katzenkinder die im Gebüsch hinter der Wohnung auf sich aufmerksam machten (es gibt noch Tiere in Keller, wo sich auch die Mutter noch befinden könnte). Das Trio ist ca. 3-4 Wochen alt und hat bereits eine richtig dicke Erkältung. In diesem Alter ist das eine kritische Zeit.

 

Das kleine Katzenkind, welches am 01.07. das Licht der Welt erblickte, legte an Gewicht von 90 Gramm auf 130 Gramm zu. Wir drücken allen Frischlingen die Pfoten und danken der Pflegestelle als auch der Helferin die die ganze Woche viele Stunden vor Ort verbrachte um Tiere zu sichern.

 

 

04.07. Hier stellen wir Ihnen die ersten Notfellchen vor die die Quarantäne verlassen konnten. Sie sind alle schüchtern und gewöhnen sich nur langsam an die Situation bei uns. Aber alles ist besser als ihre Herkunft und die Helfer im Katzenbereich leisten tolle Arbeit um ihnen den Aufenthalt liebevoll zu gestalten.

Auch viele Menschen, die am Schicksal der Tiere teilnehmen, lassen die Samties nicht im Stich. Danke für die bisher eingetroffenen Spenden. Es tut gut zu wissen das wir nicht allein gelassen werden 🙂

 

03.07.: zwei weitere Tiere die sich im nahen Umfeld und Keller des Hauses aufhielten konnten versorgt und in unser Haus gebracht werden. Somit erhöht sich die Anzahl auf 27 Tiere (incl. dem kleinen neuen Erdenbürger vom 01.07.)

 

02.07.: Vor Ort jedoch außerhalb der Wohnung befinden sich weitere Tiere, die wir versuchen, die kommenden Tage einzufangen. Alle Tiere in unserem Haus wurden vom Tierarzt versorgt, 12 Samties zogen bereits in eine Zwischenquarantäne, wo sie mehr Platz  haben und zur Ruhe kommen können. Das kleine Katzenbaby hat die ersten 26 Stunden überlebt 🙂

Der Katzenmutter geht es den Umständen entsprechend, sie konnte die Praxis verlassen jedoch ihr Kind nicht mehr annehmen, da durch die Notoperation die Gesäugeleiste nicht mehr intakt ist. Die WDR Lokalzeit hat am 02.07. über den Einsatz und Zustand der Tiere berichtet: »Katzenrettung in verlassener Wohnung«.

An dieser Stelle ein Dankeschön an viele Menschen

  • die adhoc gestern Futter ins Tierheim brachten
  • die Futterpakete auf den Weg brachten
  • die über 1.400 € spendeten
  • die Hilfe anboten, Tiere aufzunehmen
  • die uns wohltuenden Grüße für die Tiere gesendet haben
  • und ganz besonders an die Helfer, die aktuell die Lage unter Beobachtung haben

 

 

01.07. am Abend: es wurde keine weitere Katze gefangen, wir wissen, es befinden sich im Umfeld noch Tiere, denen die Flucht beim Feuerwehreinsatz am Donnerstag gelungen ist. Somit ist der Einsatz nicht beendet. Bei uns in der Quarantäne liegen Glück und Leid sehr nahe beisammen. Eine schwangere Katze durchlebte eine Frühgeburt, 3 Kitten waren nicht lebensfähig, ein Katzenkind lebt noch! Da die Katzenmutter sich noch in der Praxis befindet, zog das kleine Katzenkind auf eine Flaschenpflegestelle. Drückt die Daumen für einen guten Ausgang …. und danke an die Flaschenmama Uschi!

 

01.07.: die Anzahl der bis Samstag aufgenommen 22 Tiere stieg in den letzten Stunden auf 24 (14  Katzen und 10 Kater, alle unkastriert) und es befinden sich weitere Tiere im Keller, dies ist das Ergebnis einer gelegten Mehlspur. Alle Katzen sind verfloht, teilweise bereits ohne Fell durch den Befall. 2 Katzen sind hochtragend. Wenn Sie uns mit einer hochwertigen Futterspende (getreidefrei z.B. von Animonda Carny) unterstützen können wären wir sehr dankbar. Auch eine finanzielle Spende unter dem Stichwort : Godesberger Katzen nähmen wir dankend an.

 

Link für eine Futterspende: unser Amazon-Wunschzettel. Einfach direkt in das Tierheim (z.Hd. Herrn Ronald Seemann, Lambareneweg 2, 53119 Bonn) liefern lassen, das Futter kommt so an. Sie können aber auch gerne über andere Wege Pakete auf den Weg bringen zum Beispiel über Zooplus.

Oder für eine finanzielle Spende mit dem Betreff: Godesberger Katzen. Die ärztliche Versorgung in dem desolaten Zustand ist nicht unerheblich. Die Tiere müssen gezielt unterstützt werden z.B. mit Immunpräparaten, da die Flöhe den Tieren massiv zugesetzt haben, ihr Kot weist auf eine Mangelernährung hin (darum die Bitte um hochwertiges Futter). Alle 24 Tiere sind nicht kastriert oder geimpft. Hier fallen ca. 2.500 € alleine für die Kastrationen und ca. 800 € für die Impfungen an.

spenden-tierheim

 

30.06.: ein Anruf veränderte alles und 22 Katzen fanden den Weg in unser Haus! Nach vielen Jahren im Tierschutz und der Meinung „schon viele Situationen erlebt und gestemmt zu haben“ verschlägt es uns doch die Sprache. Am 27.06. erreicht uns der Hinweis in einer verlassenen Wohnung in Godesberg befänden sich Katzen! Das Haus wäre abbruchreif und die Tiere könnten die Wohnung nicht verlassen. In einer übergreifenden Aktion über mehrere Tage mit der Tierrettung Bonn, dem Veterinäramt und einigen Helfern gelang es uns 23 Tiere aus einer absolut desolaten Situation zu retten.

 

 

Die Wohnung selbst war sehr lange verlassen. Irgendwann muss dort eine geordnete Familie mit Kindern gelebt haben, viele Utensilien wiesen darauf hin. Stoffkatzen, Kuschelhöhlen, Laufstege für Katzen, hier war einmal viel Katzenliebe im Spiel. Warum blieb sie auf der Strecke und uferte so schlimm aus? Die Wohnung selbst war nur mit Schutzanzug und Atemmaske zu betreten, der Ammoniakgeruch raubte uns den Atem , mehr als 30 Min konnte man sich in der Wohnung nicht aufhalten. Aber 21 Katzen konnten dies die letzten Monate, es ist unglaublich welches Martyrium die Katzen dort erlebten.

 

 


Wir wissen es nicht und kümmern uns nun um die Neuzugänge. Viele Tiere sind schwanger, in einem schlechten Zustand, felllos durch den massiven Flohbefall und traumatisiert müssen sie nun ankommen und erfahren es gibt auch eine andere Welt.

Im dem Haus außerhalb der Wohnung, die sorgfältig durchsucht wurde, vermuten wir noch weitere Tiere, das 6 Parteien Haus selbst ist unbewohnt und der Zutritt nicht ganz ungefährlich. Ein Kater wurde heute bei gefühlt 50 Grad auf dem Speicher gefangen und ein scheues Wesen aus dieser grauenvollen Wohnung gerettet.

Der Keller bot einen schlimmen Zustand. Wir vermuten ein Teil der Tiere wurde/wird hier gefüttert und die Nachzucht von ihren Müttern getrennt um sie gegen kleines Geld zu veräußern! Wir werden mit dem Veterinäramt weitere Schritte einleiten um den Verursacher zur Vernunft zu bringen.


 

 

 

 

 

 

 

aktuelle Berichte und Fotos: Sabine Reuter

 


  

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