Tierschutz Bonn u. Umgebung e.V.
Tierheim Albert Schweitzer

Tiervermittlung Katzen Hunde Kleintiere

Katzenfreiheit – 1.850 Euro Spende für das Projekt (weitere finanzielle Paten sind herzlich willkommen)

08. Oktober 2017: ein wunderbarer Tag für unsere Freigeister. Familie Schmitz aus Köln überreichte dem Projekt eine Futterspende in Höhe von 1.850,- €. Der Geburtstag von Frau Schmitz (mitte) war Anlass anstelle der Geschenke eine Geldspende für ihr gesponsortes Projekt zu erbitten. Sie selbst haben bereits 2 Katern aus unserem Haus eine liebevolle Heimat geboten. Es gab vor Ort neugierige Freigeister die der Übergabe beiwohnten. An dieser Stelle möchte wir uns für das Engagement bei Familie Schmitz recht herzlich bedanken. Weitere Spenden, für die langfristige Unterstützung, sind herzlich willkommen (siehe weiter unten im Beitrag).

Folgende Geburtstagsgäste von Frau Schmitz haben das Projekt mit getragen. Auch hier ein herzliches Dankeschön an:

  • Adelheid Fanger
  • Gundel Balzer
  • Marianne Schäfer
  • Claudia und Dieter Hovenbitzer
  • Beate und Dr. Rüdiger Ostrowski
  • Michaela und Klaus-Peter Viet
  • Sylvia und Jürgen Viet
  • Hildegard und Arno Simon
  • Heidi und Peter Linnemann
  • Ursula und Klaus Schmitz

19. August 2017: das Wetter hat es an diesem Arbeitstag gut mit uns gemeint und die Arbeiten konnten abgeschlossen werden.

Jörg hat diese Woche vor Ort die restlichen Wandbretter angebracht. Felix dürfte 800 qm Rasen mähen, wir Mädels haben uns als Handwerker und Dekorateur recht gut bewiesen, den Verschlag gereinigt und neu eingerichtet.


Am Nachmittag wurde die Katzenklappe in der Hütte eingebaut, von vorne gelangen die Katzen über eine gebaute Holzbox durch die Klappe, innen wurde eine kleine Stiege angebracht.



Vor dem Schrebergartenhäuschen dürfte die modernisierte Schlafbox für Miezi natürlich nicht fehlen, wenn es ruhig ist bezieht sie dort ihren Schlaf- und Fressplatz. So sind die 4-beinigen Bewohner vor Ort.

Und die Dachregenrinne funktioniert auch wieder.


Aufstellen konnten wir einen weiteren Wasserbehälter. Für den Außenanstrich benötigen wir einige Tage trockenes Wetter. Den Bewohnern ist es egal ob gestrichen wird oder nicht, jedoch kann das Holz durch die Imprägnierung besser geschützt werden. Somit werden noch einige Stunden an Arbeit geleistet. Die Katzen können jetzt ihre modernisierte Hütte beziehen.


Es werden keine Materialien mehr benötigt. Hier ein Dank an alle Helfer die auch viele Sachen gespendet haben. Nun müssen wir die mtl. Futterbeträge für die Pfoten sicherstellen. Die Kosten belaufen sich ca. auf 300 €

 

12.August. Startschuss: mit 8 Helfer/innen ging es morgens um 10 Uhr im Regen los. Viel Müll und Schrott musste beseitigt werden, ein 2000 Liter Fass wurde geborgen, der feuchte Anbau dachmäßig repariert, das Gartenhaus geräumt und geputzt, Fensterscheiben und Vorbau lassen nun die Sonne durch. Im Gartenhaus konnten die ersten Liegebretter angebracht werden. Vor lauter Arbeit wurde der Regen (fast) vergessen, der Cafe wärmte innerlich und leckere Haribos versüssten die Arbeit.




Neugierige Vierbeiner, die bereits auf dem Grundstück leben schauten vorbei, aber das Treiben an Ihrer Futter- und Schlafstelle irritierte sie und wir wurden von der Seite beäugt. Aufgrund der schlechten Witterung werden die weiteren Arbeiten (Verschlag räumen, Holzkisten bauen, Gartenhaus streichen, Katzenklappe einbauen, Rasen mähen etc.) einige Tage warten müssen. Ein Dank geht an das gesamte Team: Biggi, Christiana, Vanessa, Kirstin, Sandra, Marcel, Felix, Addi, Jörg und Thomas. Bisher gingen für das Projekt 400,- € Spenden ein, auch hierfür möchten wir DANKE sagen.

 

19. Juli: Warum muss es ein Projekt Katzenfreiheit überhaupt geben?

In Bonn leben ca. 3000 freilebende Katzen. Die Population entstand durch verantwortungslose oder unbedachte Katzenbesitzer, die ihre Tiere nicht kastrieren ließen und sie irgendwann auch aussetzten. Diese Katzen vermehren sich unkontrolliert, indem sie 2 Würfe mit 2-6 Kitten pro Jahr bekommen. Aufgrund der fehlenden Ansprache verlieren sie ihr Sozialverhalten dem Menschen gegenüber, oder werden scheu weil sie Übergriffen z.B. von Jugendlichen oder Katzenfeinden schutzlos ausgeliefert sind. Diese Katzen haben kaum eine Chance auf Vermittlung und wir haben nun die Möglichkeit, diese Pfoten in Freiheit zu versorgen und suchen für das Projekt Unterstützung.



Bei nicht sozialisierten Tieren handelt es sich um scheue Tiere dessen Wesenszüge sich auf das Verhalten der Katzenkinder überträgt. Die Kitten wachsen scheu auf und sind bereits im sechsten Lebensmonat selbst geschlechtsreif. Diese Spirale dreht sich immer weiter. Tierschutzvereine versuchen die Populationen in den Griff zu bekommen, indem die Katzen eingefangen, kastriert und gekennzeichnet werden. Einige wenige Katzen können an vielleicht an geschützte Futterplätze zurück, aber bei weitem nicht alle. Diese Tiere landen dann in den Tierheimen.

Aufgrund ihres scheuen Wesens ist eine Unterbringung auf Pflegestellen oder Tierheimen möglich, aber ihre Zukunft ungewiss, denn Familien suchen im Tierheim Samtpfoten zum Schmusen. Es braucht sehr viel Zeit den scheuen Katzen Vertrauen zu vermitteln. Manche Katze sitzt Jahre in einem Tierheim und arrangiert sich mit der Gegebenheit, andere Katzen suchen panisch Zuflucht in ihren Verstecken. Ob das qualitativ lebenswert ist, darüber lässt sich streiten, jedoch kommt ein Einschläfern in Bonn nicht in Frage. Da das Finden von Bauern- oder Pferdehöfen, die einen Mäusefänger aufnehmen würden sehr schwierig ist, haben wir lange überlegt und nach einem Ausweg gesucht.

Was verbirgt sich hinter dem Projekt Katzenfreiheit

In Umkreis von Bonn gibt es einen Schrebergarten in dem bereits scheue Katzen Unterschlupf und Versorgung erhielten. Sie wurden in den letzten Jahren kastriert und gekennzeichnet, zur Zeit leben dort 8 Tiere, die untereinander sehr sozial sind. Ein Schrebergartenbesitzer und Tierfreunde ermöglichen dies seit Jahren durch ihre Eigeninitiative und finanzielle Mittel.

Wir als Tierheim Bonn erhielten nun das Angebot uns in einem gewissen Rahmen einzubringen zu dürfen. Einige unserer scheuen Langzeitinsassen können wir im Herbst in diesem Schrebergarten auswildern. Für 4 Seelen wäre dies ein Traumzuhause. Warm, geschützt, Freiheit und Versorgung inclusive. Jedoch ist noch einiges zu tun und hier hoffen wir auf Unterstützung, um die Katzenfreiheit verwirklichen zu können.

Was wurde an Materialien oder Budget gebraucht?


Das Schrebergartenhäuschen war in die Jahre gekommen, es benötigte z.B. eine Grundreinigung und bauliche Unterstützung. Der Aufenthaltsraum, ca. 8 qm, ist trocken jedoch ohne Heizung. Dieser Raum mit Holzvertäfelung wurde erneutert und versetzte Liegebretter für die Katzen im Winter wurden angebracht.

 

Neuzugänge können eingefangen und zum Arztcheck und oder kastrieren ins Tierheim gebracht werden. Die Bereitschaft ein krankes Tier zum Tierheim bzw zum Tierarzt zu bringen wäre in Ausnahmefällen notwendig.

Finanzielle Unterstützung: ohne finanzielle Unterstützung geht es leider nicht, denn unsere TH Mittel sind begrenzt und werden vorrangig für die bei uns lebenden Zöglinge benötigt.

Wenn Sie eine einmalige oder monatliche Unterstützung tätigen möchten, können Sie dies gerne tun. Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger das Stichwort „Katzenfreiheit“ an.

Bankverbindung: Volksbank Bonn, IBAN: DE17380601862014017014 / BIC: GENODED1BRS

oder nutzen den anliegen Button mit dem Stichwort: Katzenfreiheit

spenden-tierheim

 

Für Fragen oder Zusagen wenden Sie sich bitte an Sabine Reuter, 0151 2826 1663 oder sreuterv@t-online.de

Hier sehen Sie einige Bewohner des Gartens:


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Notfall


Notfall Hundesenior im Tierheim Bonn

Die zauberhafte Endura hat viele schwere und einsame Jahre hinter sich. Nun ist es so dringend Zeit, dass sie endlich Liebe und Zuwendung erfahren darf. Ihr Zuhause sollte ebenerdig sein und einen Garten haben, da Endura aufgrund eines Handicaps nicht lange laufen kann (mehr ...)




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