Tierschutz Bonn u. Umgebung e.V.
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Tiervermittlung Katzen Hunde Kleintiere

Ehemaligen Post: Katze Claire

vom 12.10.2017:

Liebe Frau Reuter, Claire war gestern zwei Monate hier und das möchte ich zum Anlass für einen Status nehmen.

Ich freue mich insgesamt sehr über den kleinen Wirbelwind Claire, die richtig viel auch alleine spielt, richtig gut futtert, immer Hunger hat und voll neugierig ist. Sie ist eine richtig tolle Katze, sehr mutig und sehr sozial. Sie weiß sich Streicheleinheiten zu holen (kriegt sie, wenn der Kater draußen ist) und das, was ihr wichtig ist, auch mal zu verteidigen. Sie geht aber zurück, wenn sie erkennt, dass das „Sinn“ macht. Vielen Dank für die kompetente Beratung, für die tolle Vorbereitung von Claire durch Frau Kohlhaus und schließlich für Claire, die hier einen Platz fürs Leben gefunden hat und die hier geliebt wird.

Meine Geschichte von Claire: meine Katze Cleo musste am 12.07.17 wegen eines großen Krebstumors eingeschläfert werden. Nach vielen Tränen und nächtlichem Jaulen des 8-jährigen Katers habe ich mich nach einem Monat auf die Suche nach einer Zweitkatze gemacht. Meine Nachbarn haben zwei Tiere von Ihnen und mir Ihr Haus wärmstens ans Herz gelegt. So kam ich dann zu Ihnen, wir waren bei den Kitten und dann noch in einem zweiten Raum, in dem mir zwei Kater gezeigt werden sollten. Dort hat ihre Mitarbeiterin einige Laken gelupft, um die Beiden zu finden. Unter einem Laken schaute uns dann Claire entgegen, ganz klein, ganz zart und trotzdem irgendwie mutig und groß. Ich war zweimal in dem Raum, in dem Claire 5 Monate zuhause war, und dann war klar: ich möchte Claire ein neues Zuhause geben.

Zwei Tage später holte ich Claire am 11.08.17 ab. Ich habe den Transportkorb zugedeckt gelassen und ihr auf der Heimfahrt alles mögliche berichtet über ihr neues Zuhause. Sie hat keinen Mucks von sich gegeben. Zuhause angekommen hat sie mich beim Lupfen des Handtuchs kräftig angefaucht, ist dann durch das Katzenklo in die Kratzbaumhöhle unter einer Decke gelaufen und hat sich dort zurückgezogen. Ich bin immer wieder in den Raum gegangen, habe ihr was erzählt. Wenn ich mal geschaut habe, wo sie ist, gab es ein heftiges Fauchen. Sie hat in dem Zimmer nachts „aufgeräumt“ und gefuttert. Nach 6 Tagen habe ich eine Spielmaus an der Angel genommen und sie damit aus ihrer Höhle gelockt. Sie hat Trockenfutter von einem Kochlöffel genommen.

10 Tage nach ihrer Ankuft kam der große Augenblick, bei dem ich die Tür öffnete, damit sich Kater Cäsar und Claire begegnen. Cäsar hat in den Folgewochen heftig gefaucht und auch mal nach ihr gehauen. Claire hat sich nicht wirklich beirren lassen und hat langsam aber stetig das neue Terrain erkundet. Sie lief über die Fensterbänke, die Küchenarbeitsplatte und den Esstisch. Sie hat begonnen zu lernen, was „nein“ heißt. Am 23.08.17 hatte ich die Gelegenheit, Frau Kohlhaus einen Tag bei ihrer liebevollen Betreung der Katzen in Claires ehemaligem Zimmer zu begleiten. Ich war nachhaltig beeindruckt. Nachhaltig waren auch die Impulse, die ich mitnahm: Seidenpapier und tolle bunte Federsticks zum Spielen, eine weiche Bürste und nochmal differenzierte Hinweise zur Ernährung. Ich habe gesehen, wie sie die Stunden bei den Katzen aufbaut und wie sie einzelne Verhaltensweisen bewertet. Ich habe begonnen, Spielzeiten für Claire einzurichten, bei denen sich mittlerweile teilweise auch der Kater beteiligt, wenn er zuhause ist. Ohne die Vorarbeit von Frau Kohlhaus wäre Claire heute nicht da, wo sie ist! Da bin ich mir sicher.

Claire hat in den Folgewochen nahezu täglich Schritte gemacht, die Zeichen einer weiteren Annäherung waren. Nach ca. 3 Wochen strich sie mir um die Beine, maunzte und wollte gestreichelt werden. Ich musste aufpassen, dass ich immer wusste wo sie war. Sie hat auch mitbekommen, durch welche Türen man rein und raus konnte. Sie beobachtete den Kater dabei. Zum Teil war sie blitzschnell an den Türen, dass ich schauen musste, dass sie nicht rausspringt. Das Fauchen des Katers nahm immer weiter ab. Er hat aber häufig erzieherische Maßnahmen ergriffen. Meine Nachbarn haben diese als durchaus moderat bewertet. Die kleine Claire konnte durchaus mal von Schaffell auf der Couch ihre Krallen ausfahren, wenn der Kater ebenfalls auf die Couch wollte. Sie wusste aber auch, wenn sie einfach nur signalisieren musste: okay, Du bist der Boss, alles klar. vor am 17.09.17 haben sie sich das erste Mal sichtbar „begrüsst“, als Cäsar abends nachhause kam. Ich glaube, das die Beiden auf dem besten Weg sind. Irgendwann konnte ich sie mal hochnehmen, sie kam, wenn ich ihren Namen rief (und erhielt ein Leckerli), vorhin sprang sie zum ersten Mal auf meinen Schoss.

Am 05.10.17 war es dann soweit, ich habe mich getraut, sie mal raus zu lassen. Die Katzen der Nachbarn durften an dem Tag und in den Folgetagen erstmal nicht raus, damit Claire ungestört die nähere Umgebung erkunden konnte. Sie hat es sehr genossen und hat jeden Tag ihren Radius etwas erweitert. – Zuvor hat sie ihre Floh- und Wurmkur von mir bekommen (da war ich schwer stolz).

Viele Grüße Gitte Daube


  

Notfall


Notfall Hundesenior im Tierheim Bonn

Die zauberhafte Endura hat viele schwere und einsame Jahre hinter sich. Nun ist es so dringend Zeit, dass sie endlich Liebe und Zuwendung erfahren darf. Ihr Zuhause sollte ebenerdig sein und einen Garten haben, da Endura aufgrund eines Handicaps nicht lange laufen kann (mehr ...)




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